Christrosen verschenken

Christrosen gehören zu den beliebtesten Topfpflanzen im Winter. Besonders zu Weihnachten wird sie gerne als Geschenk überreicht, ihren Namen hat sie nicht ohne Grund. Ihre großen, weiten Blüten strahlen in der dunklen Jahreszeit mit dem Kerzenschein in unseren vier Wänden um die Wette. Gerade auch wegen ihrer Symbolik im christlichen Glauben sind Christrosen immer 'in'. Hier erfahren Sie, wie Sie das winterliche Schmuckstück richtig pflegen.

Christrosen im Strauß, Bund oder Topf bei Valentins

Steckbrief Christrose

Botanischer NameHelianthus annus
Herkunftsüdliches Mittel- und
Südeuropa, Kalkalpen
FamilieHahnenfußgewächse
FarbeWeiß, Rosa, Rot
BlütezeitJanuar - März
SymbolikHoffnung, Mut, Kraft, Entschlossenheit
BesonderheitEs gibt Exemplare mit schwarzen Blüten!

Die Christrosen

Christrosen im Topf pflegen

Christrosen sind sehr pflegeleichte und dankbare Topfpflanzen. Das einzige Gebot: Sie vertragen keine Staunässe und gleichzeitig darf der Wurzelballen nie ganz austrocknen. Jede Christrose braucht daher ein Abzugsloch, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Auch Übertöpfe sollten Sie aus diesem Grund spätestens eine halbe Stunde nach dem Gießen vollständig ausleeren. Denn wenn das Wasser nicht ablaufen kann oder im übertopf verbleibt, können die Wurzeln zu faulen beginnen. Am besten machen Sie morgens einen kurzen Test mit der Hand. Ist die Erde noch feucht, können Sie noch einen Tag mit dem Gießen warten, fühlt sich alles trocken an, darf das Schmuckstück gegossen werden. Da Christrosen sehr genügsam sind, brauchen Sie sie nicht zu düngen. Als Standort wählen Sie optimaler Weise einen Ort in der Wohnung, der nicht zu warm wird und dennoch ausreichend Licht bietet.

Wissenswertes über Christrosen

Die Christrose gehört zur Gattung Helleborus und heißt in deutscher Bedeutung auch 'Schwarze Nieswurz'. Dieser Name ist wörtlich zu deuten: Die Wurzel der Christrose wurde früher in pulvriger Form als Schnupftabak genutzt, sie reizt nämlich die Schleimhäute und zwingt zum Niesen. Im alten Rom galt die Christrose als Mittel gegen Krampfanfälle und Wahnsinn und noch heute hat sie einen Platz in der modernen Homöopathie. Laut einer christlichen Legende sind die Christrosen übrigens aus den Tränen eines Hirtenjungen entstanden, der bitterlich weinte, weil er dem Jesuskind kein Geschenk bringen konnte. Doch aus seinen Tränen wurden Blumen und so brauchte er doch nicht mit leeren Händen zu kommen. Wer der Natur etwas Gutes tun will: Als eine der ersten Pflanzen des Jahres liefert die Christrose den Wildbienen kostbare Nahrung. Die wichtigen Helferlein, Besonderheit Es gibt Exemplare mit schwarzen Blüten!

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