Muttertag – Blumen, Geschenke und mehr

Sonntag, den 08. Mai 2022 widmen wir einem besonders wichtigen Menschen in unserem Leben: unserer Mutter. Ob Mama, Mutti oder Mami – es ist der Tag, an dem wir Dankbarkeit und Wertschätzung ausdrücken wollen. Bei der Suche nach einem Geschenk sind Sie bei Valentins genau richtig! Mit unserer großen, liebevollen Auswahl an Blumen und Geschenken begeistern Sie jede Mutter.

Das Wichtigste zuerst: Wann wird der Muttertag jetzt eigentlich gefeiert?

Das ist ganz leicht: In Deutschland und vielen anderen Ländern feiern wir den Muttertag immer am zweiten Sonntag im Mai. Es handelt sich also um einen beweglichen Ehrentag. Ein gesetzlicher Feiertag ist der Muttertag in Deutschland nicht.

Wie aber können wir uns den Muttertag denn nun merken? Ein fixes Datum können wir uns ja leider nicht in den Kalender einspeichern. Ein kleiner Tipp: Wir haben einen praktischen Erinnerungsservice für Sie entwickelt, mit dem Sie sich immer an den Muttertag erinnern lassen können. Ob eine, zwei, drei oder vier Wochen vor dem Muttertag: Wir schicken Ihnen zum gewünschten Zeitpunkt eine kurze Erinnerungsmail, damit Sie diesen wichtigen Tag nicht mehr vergessen.

Die Geschichte des Muttertags

Der Gedanke eines Muttertages existiert schon extrem lange. Allerdings entsprang er früher eher den religiösen Glaubensrichtungen. Schon in der Antike feierten zum Beispiel die Griechen ein Fest zu Ehren der Rhea, der Mutter des Gottes Zeus. Heinrich III. führte in England im 13. Jahrhundert den „Mothering Day“ ein, an dem Familien gemeinsam den Gottesdienst besuchen und der „Mutter Kirche“ gedenken sollten. Überlieferungen zufolge verfestigte sich der „Mothering Day“ schließlich am mittleren Sonntag der Fastenzeit ab 1644 als Tag, an dem Kinder ihren Müttern und Großmüttern kleine Geschenke und Muttertagskuchen brachten.
Der Muttertag in seiner heutigen Form kam aus den Vereinigten Staaten von Amerika zu uns und resultierte ursprünglich aus der Frauenrechtsbewegung. Zum ersten Mal offiziell gefordert wurde ein Muttertag im Jahr 1870 in Boston, von der Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Julia Ward Howe. In ihrer „Mothers‘ Day Proclamation“ (auf Deutsch etwa „Ausrufung des Muttertags“) rief sie jedoch nicht die Familien dazu auf, die Mütter zu feiern – es handelte sich eher um einen Aufruf an die Mütter, sich zusammenzuschließen, dem Krieg entgegenzuwirken und Lösungen für ein friedliches Miteinander der Staaten zu finden.

Die offizielle Anerkennung des Muttertags

Parallel zu Howe versuchte in West Virginia die Pastorenfrau Anna Maria Reeves Jarvis, einen „Mothers Friendships Day“ zu etablieren, an dem sich Mütter austauschen konnten. Schon 1858 hatte Jarvis „Mothers Days Works Clubs“ gegründet, die Spenden für wohltätige Zwecke sammelten und vor allem den Arbeiterfamilien halfen.
Jarvis widmete ihr Leben der Wohltätigkeit. Im Jahre 1904 wurden ihre Herzprobleme jedoch schlimmer, sodass sie zu ihrer Tochter nach Philadelphia zog. Die Tochter mit dem sehr ähnlichen Namen Anna Marie Jarvis pflegte ihre Mutter, bis sie 1905 schließlich starb. An ihrem zweiten Todestag im Jahr 1907 hielt Anna Marie eine Zeremonie zu Ehren ihrer Mutter und aller Mütter ab. Sie kämpfte darum, einen solchen Tag zu Ehren der Mütter landesweit zu etablieren. Während es sich bei dem von ihrer Mutter angestrebten Tag eher um einen Tag des Friedens und des Sozialdienstes handelte, sollte dieser Tag sich ganz den Müttern widmen. 1908 wurde der erste offizielle Muttertag in Grafton, dem Heimatort der Jarvis-Familie begangen. Anna Marie verteilte nach einem Gottesdienst fünfhundert Nelken, die Lieblingsblumen ihrer Mutter. Dabei sollten rote Nelken die lebenden Mütter ehren, weiße die toten.
1914 erkannte der Kongress unter Präsident Woodrow Wilson den Muttertag schließlich offiziell an. Von nun an sollte jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai der Muttertag als offizieller Feiertag begangen werden.

Von Amerika in die Welt: Die Verbreitung des Muttertags

Schnell wurde der Muttertag auch in anderen Ländern gefeiert. Die Engländer, die ja unter Heinrich III bereits den „Mothering Day“ gefeiert hatten, fusionierten beide Tage und feierten den Muttertag fortan am 4. Fastensonntag. Auch in der Schweiz, in Finnland, Norwegen und in Schweden wurde der Ehrentag schnell aufgegriffen, ebenfalls am zweiten Sonntag im Mai.
In Deutschland kam der Tag über den Verband der Blumenhändler Anfang der 20er Jahre in Mode. Der erste Muttertag wurde folglich am 13. Mai 1923 gefeiert, als betont unpolitischer Tag der Blumenwünsche für die Mütter. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Muttertag 1950 in der damaligen BRD erstmals wieder zelebriert, nachdem sein Sinn unter dem Nationalsozialismus missbraucht wurde.

Andere Länder, andere Daten

In über 70 Ländern rund um den Globus wird am Muttertag die Rolle der Mütter für die Gesellschaft honoriert. Obwohl das Fest der Mütter in vielen Ländern am zweiten Sonntag im Mai gefeiert wird, gilt das noch lange nicht für alle.
Neben der Abweichung in England und Irland, findet der Muttertag beispielsweise in den arabischen Staaten immer am 21. März statt, dem Tag des Frühlingsanfangs. Spanien und Portugal wählten den 1. Sonntag im Mai und in Russland freuen sich die Mütter sogar erst am letzten Sonntag im November über Blumen und Geschenke.

Muttertag und Weltfrauentag: Zwei unterschiedliche Muttertage in Deutschland?

Vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen: Vor allem in den „neuen Bundesländern“ wird manchmal eher der Weltfrauentag gefeiert als der Muttertag. Diese Trennung hat historische Gründe in der Teilung Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg. Die DDR unter dem Einfluss Russlands setzte sich bewusst vom amerikanischen Ehrentag ab und feierte stattdessen den Weltfrauentag am 8. März, der die Gleichstellung und Ermächtigung der Frauen anstrebt. Generell lässt sich erkennen, dass viele Staaten mit kommunistischen Hintergründen eher den Weltfrauentag zelebrieren als den kapitalistischen Muttertag.
Aber was ist der Unterschied zwischen den beiden Ehrentagen? Ganz klar: Das Ziel oder das Objekt, das geehrt wird. Der Muttertag war zwar ursprünglich von Anna Maria Reeves Jarvis und Julia Ward Howe als Tag zur Stärkung des Friedens und der Gemeinnützigkeit angedacht – unter der Tochter Anna Marie Jarvis rückte aber die Ehrung der Mütter in den Fokus. Es geht ganz klar darum, die Frauen für ihre Verdienste als Mütter zu ehren. Der Weltfrauentag hingegen soll die Rechte der Frauen stärken und auf Missstände in der Gleichberechtigung aufmerksam machen.

Müssen wir uns jetzt entscheiden, welchen Tag wir feiern? Nein, eigentlich nicht. Am 8. März feiern wir die starken Frauen dieser Welt. Anfang Mai hingegen bedanken wir uns bei den Müttern für ihre Dienste. Streng genommen kann sich unsere Mama also zweimal im Jahr über eine kleine Überraschung freuen. Und wir finden, das hat sie sich auch verdient.

Weitere Geschenktipps zum Muttertag

Auch wenn wir ihr etwas zum Muttertag und zum Weltfrauentag schenken: Streng genommen hat sich unsere Mama ja noch viel öfter ein Dankeschön verdient. Falls Sie nicht in der Nähe Ihrer Mama wohnen, bietet unser Valentins Blumen-Abo eine schöne Möglichkeit, Ihrer Mutter regelmäßig eine Freude zu machen. Sie sagen uns, wie oft und in welchen Abständen wir Ihrer Mama Blumen schicken sollen – und Ihrer Mama wird regelmäßig daran erinnert, wie dankbar Sie ihr sind.

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